Bei der Digitalisierung eines Prozesses lautet die erste Frage meist: Nutzen wir eine vorhandene Lösung oder entwickeln wir eigene Software? Die Antwort hängt davon ab, wie differenzierend der Prozess für Ihr Unternehmen ist.
Stärken von Standardsoftware
- Schnell einsatzbereit, geringe Anfangskosten.
- Branchenübliche Best Practices für Standardprozesse wie Buchhaltung, Lohn und E-Mail.
- Updates und Wartung übernimmt der Hersteller.
Schwächen: Prozesse müssen sich der Software anpassen, Lizenzkosten pro Benutzer steigen mit der Zeit, Sonderwünsche sind schwer umsetzbar.
Stärken von Individualsoftware
- Passt genau zu Ihren Prozessen – ohne überflüssige Funktionen.
- Macht Ihre Alleinstellungsmerkmale zu Software.
- Ermöglicht tiefe Integration in bestehende Systeme.
- Keine steigenden Lizenzkosten mit wachsender Nutzerzahl; die Software ist Ihr Vermögenswert.
Schwächen: Höhere Anfangsinvestition und Projektdauer, verlässliches Team für Wartung nötig.
6 Fragen für die Entscheidung
- Unterscheidet sich der Prozess von dem der Wettbewerber oder ist er überall gleich?
- Wie viel Prozent der Anforderungen decken vorhandene Produkte ab?
- Wie hoch sind die Gesamtkosten über fünf Jahre (Lizenzen, Anpassung, Schulung, Wartung)?
- Welche Schnittstellen sind nötig – und lässt das Produkt sie zu?
- Wie wachsen Benutzer- und Datenmengen?
- Wie viel Kontrolle über die eigenen Daten brauchen wir?
Oft die beste Antwort: beides
In der Praxis bewährt sich: starke Standardprodukte für Buchhaltung, E-Mail und ERP, ergänzt um individuelle Module und Portale, die sich nahtlos anbinden – für die Prozesse, die Sie besonders machen. So verbinden Sie Tempo und Flexibilität.
Risiko bei Individualprojekten senken
Mit einer kleinen, nützlichen ersten Version (MVP) starten, in kurzen Zyklen Feedback einholen und vertraglich festhalten, dass Quellcode und Dokumentation Ihnen gehören.
ujans ermittelt in einer Bedarfsanalyse die passende Struktur und entwickelt individuelle Webanwendungen, Portale und Schnittstellen zu Standardprodukten.