Im Restaurant steht das Kassensystem im Mittelpunkt jedes Ablaufs: Bestellung am Tisch, Weitergabe an die Küche, Bezahlung und Tagesabschluss. Die Auswahl ist deshalb keine reine Softwarefrage, sondern bestimmt den täglichen Rhythmus des Betriebs.
1. Der Bestellablauf muss zum Service passen
Bestellungen per Handheld oder Tablet direkt am Tisch sind der einfachste Weg, den Service zu beschleunigen. Tische zusammenlegen, Rechnungen splitten, Einladungen und Stornos sollten mit wenigen Klicks erledigt sein. Spielen Sie in der Demo genau Ihre Stoßzeit durch.
2. Küchenmonitor und Bondrucker
Wenn jede Bestellung an der richtigen Station landet, sinkt die Fehlerquote deutlich. Achten Sie auf getrennte Drucker oder ein Küchenmonitor-System (KDS) für warme Küche, kalte Küche und Bar. Anzeigen mit Zubereitungszeit machen Verzögerungen sichtbar, bevor Gäste sie bemerken.
3. Fiskalisierung und Zahlungsanbindung
Viele Länder schreiben eine fiskalische Erfassung der Umsätze vor – in Deutschland etwa über eine zertifizierte TSE, in der Türkei über zugelassene Fiskalkassen (ÖKC). Ein Kassensystem, das mit Fiskalgerät und Kartenterminal verbunden ist, vermeidet doppelte Eingaben und die damit verbundenen Fehler. Fragen Sie vor dem Kauf, welche Geräte unterstützt werden.
4. Speisekarte, Rezepturen und Lager
Ein System mit Rezepturen bucht bei jedem Verkauf die Zutaten automatisch aus dem Lager aus. So werden Wareneinsatz und Schwund messbar. Preisänderungen, die gleichzeitig in allen Filialen und auf digitalen Menüboards ankommen, sparen viel Zeit.
5. Auswertungen und Tagesabschluss
Umsätze nach Artikel, Warengruppe, Mitarbeiter und Uhrzeit, Storno- und Einladungsberichte sowie ein Kassenbericht nach Zahlungsart sind Pflicht. Der Zugriff auf Berichte per Smartphone ist für Inhaber und Betriebsleiter ein großer Vorteil.
6. QR-Speisekarte und Lieferdienst
Mit einer QR-Speisekarte sehen Gäste das Angebot auf dem eigenen Handy. Bestellungen aus Liefer- und Onlinekanälen sollten im selben System ankommen – so geht keine Bestellung zwischen mehreren Bildschirmen verloren.
7. Mehrere Standorte zentral steuern
Wer mehrere Standorte betreibt oder plant, braucht zentrale Verwaltung von Speisekarte, Preisen, Benutzerrechten und Berichten. Cloudbasierte Systeme sind hier klar im Vorteil.
8. Installation, Schulung und Support
Auch die beste Software bringt ohne saubere Einrichtung und Schulung wenig. Klären Sie vorab, wer die Hardware installiert, die Speisekarte anlegt, das Team schult und in der Stoßzeit erreichbar ist.
Kurze Checkliste
- Stoßzeit-Szenario in der Demo testen.
- Anbindung von Fiskalgerät und Kartenterminal klären.
- Rezepturen und Lagerverwaltung ansehen.
- Mobilen Zugriff auf Berichte prüfen.
- Umfang von Installation, Schulung und Support schriftlich festhalten.
ujans liefert Kassensoftware, Handhelds, Küchenmonitore, Fiskal-Anbindung und digitale Menüboards für Cafés und Restaurants als ein gemeinsames Projekt.