Geschäftssoftware gibt es heute in zwei Grundmodellen: SaaS (Software as a Service) – Cloud-Software im Browser oder als App im Monats- bzw. Jahresabo – und On-Premise-Software, die auf eigenen oder gemieteten Servern installiert wird.
Vorteile von SaaS
- Keine Sorgen um Server, Backups und Updates – das übernimmt der Anbieter.
- Überall mit Internet erreichbar, ideal für Filialen und mobiles Arbeiten.
- Geringe Einstiegskosten, Skalierung nach Benutzerzahl.
- Neue Funktionen kommen automatisch.
Zu beachten: langfristige Abokosten, Speicherort der Daten, Datenrückgabe bei Vertragsende und Verhalten bei Internetausfall.
Vorteile von On-Premise
- Volle Kontrolle über die Daten.
- Mehr Spielraum bei Anpassungen und lokaler Hardwareanbindung.
- Betrieb unabhängig von der Internetverbindung.
- Bei stabiler Nutzerzahl langfristig oft günstiger.
Zu beachten: Server, Lizenzen, Backup, Sicherheit und Updates liegen in Ihrer Verantwortung – dafür braucht es IT-Personal oder einen Managed-Service-Partner.
7 Kriterien für den Vergleich
- Gesamtkosten über 5 Jahre: Lizenzen, Hardware, Wartung, Personal, Energie.
- Sicherheit: Zertifizierungen des Anbieters im Vergleich zur eigenen Sicherheitsreife.
- Datenstandort und Regulierung: DSGVO und Branchenvorgaben.
- Zugriffsbedarf: Filialen, Außendienst und Homeoffice.
- Anpassung und Integration: API-Unterstützung und Flexibilität.
- Kontinuität: Was passiert bei Internet- oder Anbieterausfall?
- Exit-Strategie: Export der Daten in Standardformaten.
Hybrider Ansatz
Für viele Unternehmen ist hybrid ideal: E-Mail, Dateiablage und CRM in der Cloud; Produktion, Kassen oder hardwaregebundene Systeme lokal oder als Cloud-Lösung mit lokalem Zwischenspeicher. Entscheidend ist die sichere Verbindung der Systeme.
ujans analysiert im Rahmen der IT-Beratung Kosten, Risiken und Anforderungen, bestimmt das passende Modell und plant die Migration.